Düsseldorf/Stade, 14. November 2025. Entscheidender Fortschritt auf dem Weg zur Fertigstellung und anschließenden Inbetriebnahme des schwimmenden LNG-Terminals Stade: Gemäß Vereinbarung vom 14.11.2025 zwischen der bundeseigenen Deutschen Energy Terminal GmbH (DET) und der bislang den Bau der Suprastruktur für das FSRU-Terminal ausführenden Hanseatic Energy Hub GmbH (HEH) wird DET nunmehr die Fertigstellung der Suprastruktur übernehmen.
DET-Geschäftsführer Dr. Peter Röttgen zu den Verhandlungen: „Es war kein leichter, im Ergebnis aber zielführender Weg, dass wir als bundeseigene Gesellschaft zur Realisierung des gesamten schwimmenden LNG-Terminals Stade nunmehr die Suprastruktur fertigstellen werden und den wichtigen Beitrag des Standortes Stade für die Versorgungssicherheit sicherstellen dürfen. Es waren äußerst komplexe Fragestellungen zu klären und entsprechende Einigungen zu erarbeiten. Sowohl dem Bundeswirtschaftsministerium als auch dem Land Niedersachsen gilt unser Dank für die hilfreiche Begleitung der Gespräche.“
Die Vereinbarung räumt der DET Zugang zur Suprastruktur ein, sodass die bundeseigene Gesellschaft umgehend deren Inspektion, Planung und Fertigstellung beginnen kann. DET-Partnergesellschaften können fortan für die offenen Arbeiten mobilisiert und mit der Materialbeschaffung beauftragt werden. Im Zentrum der Fertigstellung stehen internationale Sicherheitsstandards, die vollständige Pflichtdokumentation sowie die Einhaltung aller gesetzlichen und behördlichen Anforderungen. Dies sind die Voraussetzungen für die Akzeptanz des schwimmenden LNG-Terminals durch den globalen Gashandel.
Nach aktuellem Sachstand ist davon auszugehen, dass das Terminal nicht vor dem zweiten Quartal 2026 in Betrieb gehen wird. Eine genauere Terminierung ist nach Abschluss der Inspektionen zu erwarten. Die rechtzeitige Rückkehr des untervercharterten Regasifizierungsschiffs FSRU Energos Force ist sichergestellt.
Deutsche Energy Terminal GmbH
Manager Kommunikation