Zum Inhalt springen

Bautagebuch Stade 2026

3. Juli: Die nächsten Schritte

In mehreren Teams mit beteiligten Firmen ist die DET auch diese Woche vor Ort, um die baulichen Abläufe an der Suprastruktur Schritt für Schritt bis zur Rückkehr der Energos Force abzustimmen. Nach Ankunft wird das Regasifizierungsschiff mit der Verladeinfrastruktur verkoppelt. Hier im Bild zu sehen: die beiden Verladearme als Herzstück des Anlegers. Sie müssen den insbesondere gezeitenbedingt veränderlichen Wasserstand der Elbe ausgleichen können. Aber auch der Ladestand der Energos Force (viel oder wenig LNG in den Tanks) hat Einfluss darauf, wie hoch der sogenannte Gasbalkon des Schiffs über der Kaikante ‘schwebt’. Mit ihm werden die Verladearme flexibel verbunden. Übrigens hat das regasifizierte Erdgas mindestens fünf Grad Celsius Temperatur (in der Regel ein wenig mehr), wenn es durch die Verladearme fließt. So warm muss das Erdgas sein, um ins Gasnetz eingespeist werden zu dürfen.

 

 

 

10. Juni: Gute Nachrichten für Stade

Gute Nachrichten für den Energiestandort Stade und die Versorgungssicherheit in Deutschland: Nach schwierigen Etappen bei der Errichtung des schwimmenden LNG-Terminals Stade ist die Inbetriebnahme der Anlage nunmehr für September geplant. Umfangreiche technische und sicherheitsrelevante Analysen sowie vorbereitende Maßnahmen während der letzten Monate zeigen jetzt einen klaren Fahrplan auf dem Weg bis zur ersten LNG-Lieferung auf. Zwischenzeitlich vercharterte die staatliche Gesellschaft das für den Betrieb in Stade bestimmte Regasifizierungsschiff FSRU Energos Force und setzte es in Jordanien ein. Vertraglich ist sichergestellt, dass die FSRU rechtzeitig für die Inbetriebnahmephase des Terminals an den eigens vom Land Niedersachsen gebauten Anleger im Industriehafen Stade-Bützfleth zurückkehren kann. Damit wird neben Brunsbüttel und Wilhelmshaven mit dem Standort Stade das Terminalkonzept des Bundes zur Sicherung der Gasversorgung vervollständigt. 

Wie Sie Kontakt zu uns aufnehmen können!

Für aktuelle Fragen stehen wir Bürgerinnen und Bürgern sowie der interessierten Öffentlichkeit gern bereit. Bitte richten Sie Ihre Nachricht dazu per E-Mail an stade@energy-terminal.de. Vertreterinnen und Vertreter der Medien bitten wir, Ihre Fragen unverändert an presse@energy-terminal.de zu richten. Vielen Dank!

Cookies