Bautagebuch Stade 2026
3. September: Energos Force auf dem Weg
Auch in dieser Woche stehen nochmal die Verladearme auf dem Programm. Sie sind das Herzstück der Suprastruktur. Nachdem unsere Partner-Firmen die Federbaugruppen für die Schnellkupplungen (QCDCs) geöffnet, überholt und wieder eingebaut hatten, stehen nun mechanische Funktionstests der Steuerungstechnik und insbesondere der Verladearme und dabei Justierungen an, die für den reibungslosen Betrieb unerlässlich sind.
Erfolgreiche Funktionstest und deren Dokumentation sind für einen sicheren Betrieb und die Akzeptanz des Terminals auf dem Weltmarkt zwingend Voraussetzung. Der Zeitpunkt stimmt, denn die Unterchartervertrag der FSRU Energos Force ist nun ausgelaufen und das Schiff befindet sich auf dem Rückweg. Es wird wie geplant im September nach Stade zurückkehren, sodass mit der Inbetriebnahme des Terminals begonnen werden kann.
Für November rechnen wir dann mit der Ankunft des ersten LNG-Tankers.
14. August: Verladearme im Mittelpunkt
In dieser Woche standen die Verladearme im Mittelpunkt der Arbeiten zur Fertigstellung der Suprastruktur für unser schwimmendes FSRU-Terminal Stade. Unter anderem haben unsere Partner-Firmen die Federbaugruppen für die Schnellkupplungen (QCDCs) geöffnet, überholt und wieder eingebaut. Aus Sicherheitsgründen zeigen wir diesen Vorgang nicht im Bild, sondern lediglich den finalen Schritt nach Wiedereinbau: Wie zu sehen, poliert hier ein Mitarbeiter deren Oberflächen, um diese anschließend nachzubehandeln.
QCDCs sind wichtig für einen reibungslosen und jederzeit sicheren Terminalbetrieb. Ihre technischen Parameter, Funktionsweisen und Lagen müssen in der Dokumentation des Terminals lückenlos und vorschriftsgemäß erfasst sein. Auch für die Gefahrenabwehr ist dies zwingend. Mit inzwischen drei erfolgreich in Betrieb genommenen und europaweit überdurchschnittlich gut ausgelasteten Terminals bringen wir die Erfahrung und Sorgfalt mit, all diese unerlässlichen Schritte professionell abzuhandeln.
30. Juli: Hand in Hand auf dem Weg zum Ziel
In dieser Woche haben wir die Arbeiten zur Fertigstellung der Anlage nochmals intensiviert: Neben Maßnahmen an der Suprastruktur wurden vorbereitende Checks durch unsere Partnerunternehmen Gasfin und Worley durchgeführt. Zudem wurde die zwingend notwendige Dokumentation der Gesamtanlage für die Einhaltung aller nationalen und internationalen Sicherheitsstandards weiter vervollständigt. Überdies führt die niedersächsische Hafengesellschaft NPorts Baggerarbeiten im Bereich des Liegeplatzes der FSRU Energos Force durch. Besten Dank an alle Beteiligten: Es geht Hand in Hand!
3. Juli: Die nächsten Schritte

In mehreren Teams mit beteiligten Firmen ist die DET auch diese Woche vor Ort, um die baulichen Abläufe an der Suprastruktur Schritt für Schritt bis zur Rückkehr der Energos Force abzustimmen. Nach Ankunft wird das Regasifizierungsschiff mit der Verladeinfrastruktur verkoppelt. Hier im Bild zu sehen: die beiden Verladearme als Herzstück des Anlegers. Sie müssen den insbesondere gezeitenbedingt veränderlichen Wasserstand der Elbe ausgleichen können. Aber auch der Ladestand der Energos Force (viel oder wenig LNG in den Tanks) hat Einfluss darauf, wie hoch der sogenannte Gasbalkon des Schiffs über der Kaikante ‘schwebt’. Mit ihm werden die Verladearme flexibel verbunden. Übrigens hat das regasifizierte Erdgas mindestens fünf Grad Celsius Temperatur (in der Regel ein wenig mehr), wenn es durch die Verladearme fließt. So warm muss das Erdgas sein, um ins Gasnetz eingespeist werden zu dürfen.
10. Juni: Gute Nachrichten für Stade

Gute Nachrichten für den Energiestandort Stade und die Versorgungssicherheit in Deutschland: Nach schwierigen Etappen bei der Errichtung des schwimmenden LNG-Terminals Stade ist die Inbetriebnahme der Anlage nunmehr für September geplant. Umfangreiche technische und sicherheitsrelevante Analysen sowie vorbereitende Maßnahmen während der letzten Monate zeigen jetzt einen klaren Fahrplan auf dem Weg bis zur ersten LNG-Lieferung auf. Zwischenzeitlich vercharterte die staatliche Gesellschaft das für den Betrieb in Stade bestimmte Regasifizierungsschiff FSRU Energos Force und setzte es in Jordanien ein. Vertraglich ist sichergestellt, dass die FSRU rechtzeitig für die Inbetriebnahmephase des Terminals an den eigens vom Land Niedersachsen gebauten Anleger im Industriehafen Stade-Bützfleth zurückkehren kann. Damit wird neben Brunsbüttel und Wilhelmshaven mit dem Standort Stade das Terminalkonzept des Bundes zur Sicherung der Gasversorgung vervollständigt.
Wie Sie Kontakt zu uns aufnehmen können!
Für aktuelle Fragen stehen wir Bürgerinnen und Bürgern sowie der interessierten Öffentlichkeit gern bereit. Bitte richten Sie Ihre Nachricht dazu per E-Mail an stade@energy-terminal.de. Vertreterinnen und Vertreter der Medien bitten wir, Ihre Fragen unverändert an presse@energy-terminal.de zu richten. Vielen Dank!


