10. Juni 2026
Gute Nachrichten für den Energiestandort Stade und die Versorgungssicherheit in Deutschland: Nach schwierigen Etappen bei der Errichtung des schwimmenden LNG-Terminals Stade ist die Inbetriebnahme der Anlage nunmehr für September geplant. Umfangreiche technische und sicherheitsrelevante Analysen sowie vorbereitende Maßnahmen während der letzten Monate zeigen jetzt einen klaren Fahrplan auf dem Weg bis zur ersten LNG-Lieferung auf.
Zwischenzeitlich vercharterte die staatliche Gesellschaft das für den Betrieb in Stade bestimmte Regasifizierungsschiff FSRU Energos Force und setzte es in Jordanien ein. Vertraglich ist sichergestellt, dass die FSRU rechtzeitig für die Inbetriebnahmephase des Terminals an den eigens vom Land Niedersachsen gebauten Anleger im Industriehafen Stade-Bützfleth zurückkehren kann. Damit wird neben Brunsbüttel und Wilhelmshaven mit dem Standort Stade das Terminalkonzept des Bundes zur Sicherung der Gasversorgung vervollständigt.

Die rechtzeitige Rückkehr der FSRU Energos Force ist sichergestellt. Nach Ankunft wird das Regasifizierungsschiff mit der Verladeinfrastruktur - etwa den hoch aufragenden Verladearmen rechts - verkoppelt. Die Gangway links im Bild wird bis an die hohe Bordkante des Regasifizierungsschiffs geschwenkt und verbunden. In den Wochen darauf werden zahlreiche Sicherheitstests durchgeführt, ehe der Regelbetrieb aufgenommen werden kann.
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