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Der Betriebsmodus jedes LNG-Terminals wird laufend von der DET und ihren Partnerunternehmen optimiert, um Emissionen im Betrieb zu reduzieren. Ziel ist es, die Geräusch- und Lichtentwicklung dauerhaft zu minimieren, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder technischer Leistungsfähigkeit einzugehen. Hinzu kommt eine Vielzahl betrieblicher Abläufe, die bei jeder Anlandung eines LNG-Carriers greifen.
Optimierte Abläufe bei jeder Anlandung
Nimmt ein LNG-Carrier Kurs auf ein DET-Terminal, so ist die Vorbereitung für das Anlegemanöver und den Transfer der Ladung bereits längst im Gange. Je nach Schiff, legen im Vorfeld Flottenmanagement, Betrieb und technisches Management in einem Treffen auf Führungsebene Maßnahmen zur Emissionsreduzierung fest. Dabei wird sichergestellt, dass Ventilatoren, Kompressoren oder Generatoren nur laufen, wenn sie für einen sicheren Ablauferforderlich sind. Wenn möglich, werden sie reduziert oder abgeschaltet, um den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten.
Vorbereitung auf See
Noch auf See wird der Druck in den LNG-Tanks der Carrier möglichst weit reduziert, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass beim Hafenaufenthalt die Gas Combustion Unit (GCU) des Tankers eingesetzt werden muss. Ihr Betrieb kann mit gesteigerter Lautstärke verbunden sein.
Geplante Ankunft bei Tageslicht
Auch die Ankunft wird gezielt geplant: Sofern es die Abläufe erlauben, legt das Schiff bei Tageslicht an und die Liegezeit wird so gesteuert, dass sich der Carrier während heller Tagesphasen längsseits der FSRU befindet. Dadurch reduzieren wir sowohl Lichtemissionen in der Nacht als auch die subjektive Lärmwahrnehmung deutlich.
Vom Anlegen bis zur Nachbesprechung
Beim Anlegen und Umschlag greifen weitere Maßnahmen. Die Gasrückführung zwischen Carrier und FSRU (Vapour Balancing) bleibt so lange wie betrieblich sinnvoll bestehen, um überschüssiges Gas effizient zu nutzen und auch hier den Einsatz der GCU möglichst zu vermeiden. Nach dem Ablegen endet der Prozess nicht. Die DET analysiert fortlaufend und systematisch die Schallleistungspegel auf Basis vergangener Anläufe und überwacht auch zukünftige Anlandungen. In regelmäßigen Nachbesprechungen werden Erkenntnisse zusammengeführt, bewertet und in konkrete Verbesserungsmaßnahmen überführt.
So entsteht ein mehrstufiger Ansatz, bei dem technische und bauliche Lösungen, optimierte Abläufe und kontinuierliche Auswertung ineinandergreifen. Ziel bleibt dabei stets, die Auswirkungen auf die Umgebung so gering wie möglich zu halten.