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LNG ist heute fester Bestandteil der deutschen Gasversorgung. 88,5 % des 2026 bislang importierten LNG an den Terminals der DET stammten aus den USA (Stand 27.08.2026). Weitere Herkunftsländer waren im Wesentlichen Marokko, Äquatorial Guinea und Kamerun.

Am frühen Morgen des 2. Juli 2026 hatte mit der Tessala zudem erstmals ein Schiff mit Fracht aus Algerien an einem DET-Terminal festgemacht. Der unter algerischer Flagge fahrende LNG-Tanker war 291 Meter lang, 46 Meter breit und hatte rund 110.000 Kubikmeter verflüssigtes Erdgas (LNG) in seinen Spezialtanks – beladen wurde das Schiff vom 25. auf den 26. Juni im Mittelmeerhafen Arzew.

Die Anlandung zeigt eine breitere Entwicklung: Im ersten Halbjahr 2026 lag der Anteil von LNG aus Ländern abseits der USA an den drei DET-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel bei rund 10 % und damit wieder höher als 2025. Neben Algerien zählten in den Vorjahren auch Norwegen, Angola oder Mauretanien zu den Herkunftsländern.

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